Rudolstädter Stadtentwicklung oder eine Provinzposse Ewiggestriger [26.01.2014] Rudolstadt bezeichnet sich als weltoffen, in der Beziehung wie Sie mit sich selbst umgeht doch eher als kleinbürgerlich. Ausschlaggebend ist die Debatte hinsichtlich der Umgang mit zeitgenössischen Bauen in der Altstadt von Rudolstadt. Wie des öfteren beschäftigt macht mann nicht den 2. vor den 1. Schritt sondern mindestens den 10. Schritt. Man soll doch mit dem träumen aufhören und langsam aufwachen. Das Problem liegt doch an einer fehlenden Stadtentwicklung für die Altstadt doch schon seit vielen Jahren. Entscheidungen wurden doch nur als Einzelentscheidungen getroffen. Ein Beirat ist nicht schlecht aber er sollte sich nicht alleinig auf die Begleitung bei Baumaßnahmen beschränken, hierfür gibt es Fachleute. Wichtiger ist doch, wie entwickeln wir die Altstadt in der Zukunft?, und nicht wie eine kleine Gruppe Rudolstädter die das Stadtbild vor 1700 herbeisehnen. Wie können wir unsere Stadt beleben und für Bürger und Investoren interessant gestalten? Wie können wir den Einzelhandel stärken? Wie gehen wie mit der Parkplatzproblematik um? Aber auch sollte man sich die Fragen stellen wie viel Altersgerechte Wohnen verkraftet die Altstadt noch? Wie kann man junges Wohnen unterstützen? Fragen, Fragen, Fragen? Bauen ist die Antwort auf Entwicklung. Wenn gebaut werden soll, dann sind doch schon die Entscheidungen getroffen! Ich kann auch nicht verstehen wenn sich Initiativen bilden die über den Geldbeutel anderer entscheiden. Erhalt sollte immer vor Neubau stehen, aber wer entscheidet ob eine Sanierung eines Gebäudes sich wirtschaftlich gestaltet und Vermarktungsfähig ist. Der Beirat? Ein Patentrezept wir es wohl nicht geben und das ist gut so, es wiederspiegelt die Vielfalt unseres Lebens wieder. Man sollte nun anfangen sich den Fragen unserer Zeit zu stellen. Dennen die die Meinung vertreten eine historisierende Fassade muss sein und dahinter kann man neu bauen und immer Rudolstadt mit Quedlinburg vergleichen, den rate ich doch mal nach Quedlinburg zu fahren und seine Augen auf zu machen, sowie sich doch enger mit der Rudolstädter Stadtbaugeschichte zu beschäftigen. Jens Luther

Alte Stadt was nun?

Die Denkmale von heute sind die Neubauten von Gestern. Jedes Haus ist ein Beitrag seiner Zeit und muss sich daran messen lassen. Moderne Architektur führt den augenscheinlichen Nachweis dafür. Historisierendes, angepasstes bauen dokumentiert hingegen Zukunftsangst und mangelnde Entwicklungsfähigkeit.
© by bauart atelier luther
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